
Warum die meisten Außenheizgeräte kaputtgehen – und wie wir das Problem gelöst haben
Wenn Sie schon einmal ein Außenheizgerät besessen haben, wissen Sie, wie das ist: Man kauft sich ein gutes Gerät, es funktioniert eine Saison lang gut – und dann passiert es: Ein bisschen Regen oder ein feuchter Winter, und plötzlich ist das Gerät nutzlos.
Die wahren Ursachen für den Verschleiß sind nicht Kälte oder Wind, sondern Feuchtigkeit und Konденсat. Deshalb haben wir unsere Heizgeräte mit einer Schutzklasse IP66 ausgestattet – das bedeutet, dass die Geräte völlig staubdicht sind und auch hohen Druck von Wasser standhalten können. Es geht dabei nicht nur um leichten Regen – man kann diese Geräte sogar mit Hochdruckreinigern reinigen oder sie einer heftigen Sturmattacke aussetzen, ohne dass die Elektronik beschädigt wird.
Der Kampf gegen Nebel und Feuchtigkeit
Nebel und Feuchtigkeit hinterlassen eine dünne, leitfähige Schicht auf den Heizelementen und Reflektoren. Das klingt zwar unbedeutend, doch in Wirklichkeit ist das ein echtes Problem. Dadurch entstehen „heiße Punkte“, die dazu führen können, dass die Lampe viel schneller kaputtgeht. Um das zu verhindern, haben wir eine spezielle Anti-Nebelschutzabdeckung sowie einen Abflusskanal eingebaut. So fließt der Konденсat einfach ab – dadurch bleiben die Reflektoren klar, sodass die Wärme genau dorthin gelangt, wo sie hin soll – nämlich zu Ihnen, anstatt Energie an einen verschmutzten Reflektor zu verschwenden.
Verhinderung von Korrosion
Ein weiteres Problem sind Wasserspritzer. Sie führen zu Korrosion an den Verbindungsstellen – eine schlimme Oxidation, die dazu führt, dass die Heizgeräte nach einem oder zwei Jahren kaputtgehen. Um das zu verhindern, haben wir Industriesteckdosen verwendet, um die Verbindungen abzudichten, sowie korrosionsresistente Materialien für die Halterungen. Solche Lösungen merkt man erst nach drei Jahren – wenn das Heizgerät immer noch funktioniert, während alle anderen bereits nach einem Ersatz suchen.
Eine wichtige Hinweis
Wenn man etwas so fest abdichtet, gibt es einen Trade-off: Da das Wasser draußen bleibt, kann sich die Wärme im Gehäuse schneller ansammeln als bei einem billigen, offenen Heizgerät. Deshalb darf man diese Geräte nicht einfach in enge, schlecht belüftete Räume stellen. Man muss etwas Platz um das Gerät lassen – sonst tritt der thermische Schutzmechanismus in Aktion, um die Elektronik zu schützen. Geben Sie dem Gerät einfach etwas Raum – dann wird das Heizelement jahrelang halten.